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Die Paul Meier Kombo am 1. April 2011 Gast beim Konzert der Panik Power Band im Letmather Saalbau.
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Schulte im Ostfeld:
Das wird ein goldener Rocktober
Letmathe, 17.09.2010, derwesten-online
Letmathe. Eine musikalische Zeitreise in die goldene Ära des Rock’n’Roll, die 50er und frühen 60er Jahre, die Zeit der Petticoats und Haartollen wartet auf die Besucher des „Rocktober-Festes“, das am Samstag, 9. Oktober, in der Halle bei Schulte im Ostfeld steigt.
Reiseführer an diesem Abend sind die „Paul Meier Kombo“ und die „Rotten Roll Company“.
Beide Bands wollen es auf der Bühne richtig krachen lassen, versprechen handgemachten Rock’n’Roll, ohne elektronischen und sonstigen Firlefanz, Musik die direkt in die Beine geht und fast schon zum Tanzen zwingt.
Die „Paul Meier Kombo“ hat erst jüngst auf dem Brückenfest hunderte von Zuhörern über Stunden vor der Bühne gefesselt und von ihrer Qualität überzeugt. Die Kombo setzt nicht nur auf originale Hits aus der genannten Ära, sondern verpasst auch gelegentlich aktuellen Charbreakern ein hevorragend sitzendes Rock’n’Roll-Gewand. Eine weitere Spezialität des Sextetts um Sänger Rudi Müllenbach sind Deutsche Texte, zum Teil aus eigener Feder.
Anders als die Paul Meier Kombo nimmt die neunköpfige Rotten Roll Company aus Menden keine Ausleihen aus der Moderne, sondern greift hin und wieder auf Ohrwürmer aus dem Jump und Swing zurück. Den Sound der jungen Truppe prägt unter anderem der vierköpfige Bläsersatz. Und Frontmann Eddie Guera lässt spüren, welche charismatische Wirkung einst der junge Elvis, Little Richard oder Buddy Holly auf die Fans hatten und warum der Rock’n’Roll seinen nicht aufzuhaltenden Siegeszug um die Welt angetreten hat.
Das Rocktober-Fest in der Ostfeldhalle beginnt um 20.30 Uhr, Einlass ist ab 19.30 Uhr. Eintrittkarten für 8 Euro (5 Euro ermäßigt) gibt es in der Gaststätte Schulte im Ostfeld sowie in der Kleinen Buchhandlung an der Hagener Straße.
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Die PMK rockte und rollte tapfer . . .
Ortsvereine hatten wieder einmal Pech mit dem Wetter
Kälte und Nässe beeinträchtigten Spaß am 5. Grüner Bachfest
Letmathe, 18.05.2008, Reinhard Köster, IKZ
Grüne. Es ist immer wieder das gleiche Trauerspiel: Die Organisatoren geben sich alle Mühe, das Programm ist attraktiv, die Vorfreude groß und am Ende erweist sich Petrus als eiskalter Spielverderber. So auch beim 5. Grüner Bachfest.
Als Helmut Halfmann, Vorsitzender der Arbeitesgemeinschaft der Ortsvereine, am Samstagabend die Festgäste begrüßte und Vizebürgermeisterin Renate Brunswicker mit einer kleinen Ansprache und dem Faßanstich das Fest eröffnete, schüttete es zwar nicht mehr wie noch am Nachmittag, aber der Platz am Steinbruchstadion war durchweicht und die Luft lausig kalt. Aber die Grüner wollten sich die gute Laune einfach nicht verderben lassen: Die Paul-Meier-Kombo rockte und rollte tapfer gegen die Unbilden des Wetters an. Und siehe da: wippende Füße und schnippende Finger werden wieder warm, auch wenn sich das Publikum unter das Dach der Zelte und des Bierpavillons zurückgezogen hatte. Unter dieser räumlichen Distanz litten auch die acht Akteure des Theatervereins Dröschede, die ihre Playbackshow trotz der widrigen Umstände mit bewundernswerter Professionalität hinlegten und fröstelnd dafür viel Applaus kassieren durften.
Insgesamt hielten es die letzten der 150 bis 200 Besucher bis nach Mitternacht auf dem Bachfest aus. Den friedlichen Charakter des Festes konnten auch einige jugendliche Heißsporne nicht trüben, die meinten das benachbarte Fußballturnier gegen 23.30 Uhr auf dem Parkplatz mit Fäusten fortsetzen zu müssen. Die alarmierte Polizei machte dem Spuk ohne viele Aufhebens ein Ende.
Am Sonntagmorgen durfte sich Pfarrer Volker Horst beim ökumenischen Gottesdienst über ein halbwegs volles Zelt freuen. Und Peter Fabian lieferte dann die Musik zum Frühschoppen bei dem ein Gesprächsthema immer wieder aufkam: das 6. Grüner Bachfest im kommenden Jahr, das ohne Zweifel von der Sonne verwöhnt sein wird.
Auch die Hymne erklang
Stemel.17.12.2007 (max) Es war das Musikereignis des Jahres. Die Kultband "Zoff" spielte in Stemel. In der Hubertushalle ließen es die Sauerland-Rocker so richtig krachen.
Nach vielen Jahren, in denen es ruhig um die Band von Sänger Reiner Hänsch geworden war, spielt die achtköpfige Gruppe seit 2003 wieder Auftritte. Die Schützenbruderschaft Stemel freute sich, Zoff in ihr Dorf geholt zu haben. Die Musiker dankten mit einem stimmungsvollen Auftritt.
Doch bevor am Samstag Zoff die Bühne betrat, heizte die Paul-Meier-Kombo als Vorband dem Publikum ein. Mit Rock'n'Roll in seiner reinsten Form und Klassikern wie "I feel good" testete die Combo vorab die Tanzfähigkeit der Zoff-Fans.
Als dann aber das Original auf die Bühne kam, wurde alles getoppt. Zoff bot dem Publikum überwiegend harten Rock. Schnell und laut ging es zu. Die verzerrten, abgedämpften Akkorde der Gitarren paarten sich mit den treibenden Beats des Schlagzeugs und der kratzigen Rock-Stimme von Frontmann Hänsch. Ab und zu legte der Gitarrist auch das ein oder andere Hochgeschwindigkeitssolo hin. Sänger Hänsch baute schnell Kontakt zum Publikum auf, trat von der Bühne, mischte sich unter das Publikum und hielt hier und da einen kleinen Plausch. Die Band zeigte sich humorvoll wie zu alten Zeiten. Doch Zoff konnte auch anders: Einige Lieder spielten sie unplugged, also ganz ohne Verstärkung und Verzerrung. Neben den Klassikern wie "Mädchen aus Winterberg" und "Faxen machen" waren auch neue Songs dabei, wie beispielsweise "In meinem Kaff". Das Publikum brauchte aber nicht lange, um die Texte zu lernen, so dass auch hier das Mitsingen kein Problem war. Den Höhepunkt erreichte der Abend aber bei genau einem Lied: "Sauerland". Die inoffizielle, weit bekannte, Hymne des Sauerlands ließ die Stimmung überbrodeln. Das Publikum wurde zu einem riesigen Chor und aus allen Kehlen klang es: "Sauerland, mein Herz schlägt für das Sauerland".
Die Halle hätte zwar noch voller sein können, doch Uwe Hecking, Geschäftsführer der Schützenbruderschaft Stemel, freute sich trotzdem: "Wir hatten eine sehr gute und enge Zusammenarbeit mit dem Zoff-Management. Außerdem freuen wir uns für unseren kleinen Ort." Die Stemeler können jetzt stolz behaupten: "Zoff spielte 'In meinem Kaff'".
Letmathe. Zurück in der Heimat: ZOFF rockte Letmathe
(hab) Dieser Konzertabend wird vielen unvergessen bleiben: ZOFF hatte am Samstag den Saalbau fest im Griff und feierte mit den Fans eine tolle Party.
„Reiner, Reiner” skandierten die Fans bereits im Foyer des Saalbaus, obwohl das ZOFF-Konzert am Samstag noch nicht begonnen hatte. Die Kultband wieder in Letmathe - es wurde eine rockige Party, die die Mauern des ehrwürdigen Gebäudes ein ums andere Mal erzittern ließ.
Als Gäste hatten „Oberzoffer” Reiner Hänsch und seine Band die „Paul Meier Kombo” mitgebracht, die mit ihrem 45-minütigen Auftritt bereits das Publikum in Feierstimmung brachte. Die Band rund um Frontmann Rudi „Meier” Müllenbach präsentierte sich wieder einmal als Stimmungsgarant mit ihrem exzellenten Mix aus Swing, Bop, Rockabilly und abgerundet durch einen Hauch Comedy. Die zweite heimische Kultband (Fotos) mit auf die Tour zu nehmen, erwies sich als Glücksgriff, denn die Kombo ebnete den Weg zu einem grandiosen Abend, der vielen in Erinnerung bleiben wird.
Gegen 20.45 Uhr war es dann soweit, der Saal verdunkelte sich und alle warteten mit Spannung auf die Eröffnung des ZOFF-Abends.
Hänsch hatte im Vorfeld der Tour ein anderes Opening versprochen. Die Konzertbesucher hörten einen witzigen Dialog zweier Poalbürger in typischer Sauerländer Mundart, der letztlich in: „Jetzt geh' raus mit deiner Gitarre und fang endlich an” mündete.
Und dann stand er da, Reiner Hänsch, der Sauerländer Oberguru mit neuer Heimat Norddeutschland, ziemlich ergraut und mit obligatorischer Basecap auf dem Kopf. In den Augen aber immer noch das schelmische Funkeln und auf den Lippen ein breites Lachen. Man merkte ihm an, dass er sich in Letmathe ausgesprochen wohl fühlt, es ist nicht nur seine Heimat, sondern auch die Wiege von ZOFF. Obwohl er stramm auf Mitte 50 zugeht, hat er nichts von der Dynamik und Spielfreude früherer Tage verloren.
Gleich zu Beginn erfüllt Hänsch mit „Lametta” einen Liedwunsch zahlreicher Fans, allen voran dem „Präses vom Stammtisch Letmathe” und Dr. Watson. Zunächst stimmte Hänsch den Song allein zur akustischen Gitarre an und nach der ersten Strophe versammelte sich der Rest der Band um ihn. Bis auf Jörg Hedtmann am Schlagzeug, der für den verhinderten Wolf Simon eingesprungen war (und der ihn nicht vermissen ließ), konnte Hänsch wieder einmal auf Bandmitglieder setzen, die ihr „Handwerk” verstehen. Obwohl alle überwiegend an anderen Projekten arbeiten, verschmelzen sie für „ZOFF” zu einer Einheit und sorgen so für eine Einzigartigkeit der Band.
Das ist kein Mainstream, das ist kein „One-Hit-Wonder”, das ist frech-witziger Rock zum Mitsingen, Mittanzen und auch zum Anfassen.
Denn es gehört schon zur guten Tradition bei ZOFF, dass Hänsch durch das Publikum geht, alte Freunde begrüßt, den Refrain eines Liedes von einem Fan singen lässt oder auch den einen oder anderen kleinen „ZOFF”er auf die Bühne holt, damit er seinen Lieblingssong ins Mikro trällern kann. Man kennt sich.
Obwohl es ein gelungenes Konzert war, gab es jedoch auch einige Kritikpunkte, die nicht unerwähnt bleiben sollen. Leider ließ zu Beginn des Konzertes der Sound sehr zu wünschen übrig, der Dialog zum Konzertbeginn war kaum zu verstehen und auch Background-Sängerin Katrin Schmitt mit ihrer tollen Stimme war kaum zu vernehmen. Ähnliches galt auch für den Gitarristen Martin Köhmstedt. Sein Spiel ging ein ums andere Mal unter, weil die Bassdrum viel zu stark ausgesteuert war. Und bei dem Song „In meinem Kaff” befürchteten einige schon das Schlimmste: Man konnte den Eindruck haben, als wenn Reiner Hänsch die Stimme versagen würde. Aber dafür ist dieser Mann Profi genug, nach den ersten beiden Liedern lief es dann wieder „wie geschmiert”. Wieder einmal erwies sich das Publikum als äußerst textsicher, sang jeden Song lauthals mit und bedanke sich nach fast zweidreiviertel Stunden mit frenetischem Applaus für einen „zoffigen”Abend, der keine Wünsche offenließ.